29. Jan 2008

Kat. Hintergrund | 0 Kommentare

Hintergrund: Wer steckt hinter der “Hörzentrale”?

hoerzentrale.jpgWas Fans von Hörspielen und Hörbüchern aus eigenem Engagement auf die Beine stellen, ist oft beachtlich. So bringt seit Januar diesen Jahres die “Hörzentrale” ein eigenes PDF-Magazin heraus, das man sich kostenlos auf der Webseite downloaden kann.
Grund genug für Ohrient einmal anzuklopfen und sich nach den “Machern” – genauer: der Macherin Anke Bokelberg – näher zu erkundigen. Anke war zu einem kleinen Interview bereit:

Wer steht hinter der “Hörzentrale”?
Hinter der “HörZentrale” steht momentan eigentlich nur noch eine Person, und das bin ich, Anke! Zu Beginn war mein Mann Christian auch noch mit von der Partie, aber inzwischen steht er mir “nur” noch mit Rat und als Ideengeber beiseite, so dass die Page und alles was damit zusammenhängt eigentlich allein mein “Baby” ist, das ich hege und pflege. Das nimmt natürlich viel Zeit in Anspruch, aber ich mache das in erster Linie aus Spaß an der Freude.

Was möchtest Du mit der “Hörzentrale” erreichen, was sind Deine Ziele?
Ich war schon immer eine begeisterte Hörspielhörerin und hörte in meiner Kindheit eigentlich alles von Pumuckl, Bibi Blocksberg bis Drei Fragezeichen. Und das hat eigentlich auch nie aufgehört. Und wenn man für eine Sache so richtig entflammt ist, dann will man möglichst alle daran teilhaben lassen. Also lag eine eigene Internetseite nahe. In erster Linie will ich Leute über das Medium Hörspiel/Hörbuch informieren und begeistern.
Ein großes Ziel für die Zukunft ist natürlich, dass das “Hörspiel-Magazin” ein fester Bestandteil wird und viele Leser findet. Die Feedbacks zur ersten Ausgabe waren durchweg positiv. Das ist natürlich ein riesen Ansporn für die nächste Ausgabe. Und Ideen dafür hab ich schon eine Menge!

Welches Feedback erhälst Du von den Besuchern des Webangebots?
Ehrlich gesagt stand die Besucherzahl nie im Vordergrund. Klar ist es schön, dass in der letzten Zeit immer mehr Leute die Page besuchen, und es sollen natürlich auch noch mehr werden. Aber wenn das nicht klappt, bricht deshalb die Welt auch nicht zusammen.
Feedback ist immer was Tolles, auch wenn mal Kritik dabei ist. Aber überwiegend ist das Feedback positiv. Ich freue mich vor allem immer dann, wenn mir Leute zu einer meiner Rezensionen schreiben, die völlig anderer Meinung sind als ich. Das finde ich immer sehr spannend zu sehen, wie verschieden Meinungen doch sein können.

Wirst Du von den Hörbuchverlagen unterstützt?
Ohne Partner geht eigentlich gar nix. Da man sich ja nicht ständig neue Hörspiel-CDs kaufen kann (denn auch ich habe leider den Lotto-Jackpot noch nicht geknackt), ist man natürlich auf die Zusammenarbeit mit Verlagen und Labels angewiesen. Ohne diese Kooperation und Hilfe würde die Seite so nicht existieren können.

Und jetzt noch eine Frage zu Dir selbst: Was sind denn Deine Lieblingshörbücher?
Oh, da gibt es einige. “Harry Potter” steht bei den Lesungen natürlich ganz oben genauso wie “Der Exorzist”, und “PinkMuffin@BerryBlue” kann ich nur jedem empfehlen. In Sachen Hörspiele zählen zu meinen Lieblingstiteln eigentlich alle Hörspiele von Titania Medien, vor allem das “Gruselkabinett” und die alten Europa-Sachen wie “Drei Fragezeichen” und “Hexe Schrumpeldei”. Von den neueren Sachen finde “Die Schwarze
Sonne” von Lausch und “Andi Meisfeld” von Dreamland total spitze. Und ich bin ein riesen Fan von der alten Karussell-Reihe “Arborex und der Geheimbund KIM”. Die hab ich als Kind geliebt!

Prima, dass Anke sofort auf die Interviewanfrage eingegangen ist! Da kann man nur sagen: Danke – Anke! :-)

Und nicht vergessen, die Hörzentrale zu besuchen: www.hoerzentrale.de

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