18. Sep 2007

Kat. Podcasttipp | 0 Kommentare

Hörbücher wie Kraut und Rüben

ico-podcast.pngDie aktuelle Episode “DR – Bücher für junge Leser” hat den Schwerpunkt Hörbücher. Betont wird darin die Rolle des Interpreteten für eine Lesung. Ebenfalls sind kleine Schlenker zum Produktionsalltag enthalten: Dass Verlage nämlich durchaus so manchen Sprecher nehmen wegen des bekannten Namens, ohne auf seine Fähigkeiten zu achten. Und – sehr richtig – wird bemerkt, dass die Hörbuchabteilungen in Buchhandlungen wie “Kraut und Rüben” aussehen. Meine persönliche Vermutung (neben den wirtschaftlichen Absichten von Buchhandlungen): Der Buchhändler “an sich” hört nicht, er liest. Denn er ist zu einer Zeit ausgebildet worden, als es fast ausschließlich Papierausgaben gab. Und insgeheim hält er Leute, die zum Hörbuch greifen, eher für das literarische Proletariat. Aber das ist meine ganz persönliche Interpretation …

Podcasttipp Deutschlandfunk, Bücher für junge Leer
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Anmerkung: Der “Zwischenprecher” ist Rufus Beck.

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