24. Nov 2007

Kat. Hörspiel | 0 Kommentare

Weihnachten: Die Nr. 1 unter den Scrooge-Hörbüchern

charles-dickens.jpgWeihnachten naht – und natürlich gibt es sofort bergeweise Weihnachts-CDs von höchst unterschiedlicher Qualität. Darunter natürlich auch der Klassiker von Charles Dickens “Eine Weihnachtsgeschichte” (“A Christmas Carol”) mit den 3 Geistern, die den hartherzigen Mr. Scrooge gegen seinen Willen erweichen. In den letzten Jahren wurde diese Geschichte in Deutschland vor allem durch die ständigen Wiederholungen des Films “Die Geister, die ich rief …” (mit Bill Murray) bekannt. Die ursprüngliche Fassung liegt in etlichen Lesungen vor. So z. B. bei soforthoeren.de in Form von der Ausgabe “Ein Weihnachtslied in Prosa” für nur 5 Euro, gelesen von Alexis Krüger. Der Verlag Eichborn LIDO hat die Geschichte neu übersetzt und verlegt sie unter dem Titel “Ein Weihnachtsmärchen”. Sehr schön gesprochen von Hanns Zischler, im Buchhandel ca. 20 Euro, bei claudio.de als Download ca. 14 Euro. Noch einen Tick besser gefällt mir “Das Weihnachtslied” vom Verlag Hörwerk Leipzig, diesmal mit Dieter Bellmann als Sprecher (ca. 15 Euro bzw. 10 Euro als Download).
Aber die Nr. 1 ist und bleibt für mich “Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge”, denn hier wurde die Geschichte aufwändig als Hörspiel umgesetzt. So wird die Atmosphäre des viktorianischen Londons (die Handlung spielt um 1850) lebendig. Bei den Sprechern mit dabei: Die deutschen “Stimmen” von Christopher Lee, Julia Roberts und Whoopi Goldberg. Bei Amazon für ca. 15 Euro zu haben bzw. als MP3-Download bei claudio.de für rund 12 Euro (Spieldauer 121 Minuten).
Übrigens: Es lohnt sich, einmal zu hören, wie sich die ungekürzte Originalversion (3 Stunden) in feinstem Oxford-Englisch anhört – zu finden bei audible.de. Dort gibt es noch ein besonderes Schmankerl: Die Radio-Version mit Orson Wells, aufgenommen im berühmten Campbell Playhouse, das 1938 berühmt wurde durch die panikauslösende Version vom “Krieg der Welten”.
//Nachtrag: In der neuen Ausgabe des Print-Magazins hörBücher ist zum gleichen Thema ebenfalls ein Artikel erschienen (S. 56/57). Dort finden sich auch noch viele weitere Empfehlungen für ein “hörbares” Weihnachten.

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